Eltern für Kinder im Revier e.V. – Jugendämter = Mutterämter?

Am vergangenen Dienstag waren Hakan Karaoglu(Beisitzer Land NRW und Essener Stadtverband) und Mehmet Tuntas(Vorsitzender Stadtverband Essen) zu Gast bei “Eltern für Kinder im Revier e.V..

Der 1999 gegründete und in Essen ansässige Vereine trifft sich im Kontakttreff in Essen-Frohnhausen. Sie bieten Workshops und Gruppenberatungen für Väter im u.a. Umgang mit Ihrem Kind nach einer ehelichen Trennung an.

Wir durften an einer Gruppenberatung teilnehmen und konnten vom aktuellen Problemen und Schwierigkeiten von Essener Vätern im Umgang mit Ihren Kindern erfahren. Es geht um den Themen wie “Kampf um den Kontakt”, “Verleumdung”, Fall “Kupinger”, die “Resolution 2079”, “Umgangsrecht” und “Was kann ich machen, wenn die Mutter einfach fortzieht.” Aber auch um Stereotypen wie “Das Kind gehört zur Mutter” und die daraus für die Väter resultierenden und nicht zu akzeptierenden Probleme ihr “Leib und Blut” sehen zu dürfen.

Diese und weitere Stereotypen sind nicht nur gesellschaftlich, sondern auch institutionell verbreitet. So sieht man sich auf dem Amt, bei den Behörden, aber auch vor dem/der Richter/in benachteiligt. Man konnte aber auch Fehlverhalten bei der Essener Polizei ausmachen. Den auch hier scheint vorzuherrschen “der Mann habe die Wohnung zu verlassen” und die “Frau kümmere sich ums Kind”.

“Dieses doch so wichtige Thema und scheinbar nicht geschlechtsneutrale handeln, hat man bereits versucht mit den üblichen Verdächtigen aus Politik und Polizei zu kommunizieren.”, zeigt sich Hakan Karaoglu verwundert: “Trotz, dass man hier konkrete politische Forderungen hat, werden diese scheinbar nicht ernst genommen.”

“Es kann nicht sein, dass man kleineren Vereinen nicht zuhört. Wir haben vereinbart in Kontakt zu bleiben und uns erneut zusammenzusetzen.”, so Mehmet Tuntas.

Schaut mal auf die Website:

https://www.efkir.de/